Serbske ludowe zastupnistwo
Sorbische/wendische Volksvertretung

Der Serbski Sejm zur Ablehnung des Domowina-Dachverbandes, für die Lösung dringender Probleme des sorbischen Volkes zusammenzuarbeiten

Am 6. März sagte der stellvertretende Domowina-Vorsitzende Marko Hančik im MDR: „Hier kann ich mit Sicherheit sagen, dass der Serbski Sejm, diese private Vereinigung, für uns keinen Verhandlungspartner darstellt.“ Ein gemeinsames Auftreten von Domowina und Serbski Sejm wird von Seiten des Dachverbandes strikt abgelehnt.

Dazu die Alterspräsidentin des Serbski Sejms, Edit Pjeńkowa: „Eine wirksame Vertretung sorbischer/wendischer Interessen wird durch ein problemorientiertes, idealerweise gemeinsames Auftreten gegenüber staatlichen und kirchlichen Stellen erreicht. Wir bedauern das fehlende Verständnis des Dachverbandes hierfür und müssen feststellen, dass dessen bisher öffentlich behauptete Gesprächsbereitschaft faktisch nicht besteht. Umso selbstbewusster werden wir nun unsere Bemühungen um Erhalt, Revitalisierung und Weiterentwicklung unserer sorbischen/wendischen Identität, Sprache und Kultur in demokratischer Selbstbestimmung fortführen und intensivieren, um unsere verfassungsgemäß garantierte Existenz als sorbisches/wendisches Volk auch für die Zukunft zu sichern. Wir werden jetzt vertieft in den Dialog mit Vereinen, Institutionen und Interessierten einerseits sowie den Partnern auf der staatlichen Seite andererseits zur Erreichung unserer Ziele mit einem neuen Staatsvertrag einsteigen.“

Der Serbski Sejm steht weiter für den Dialog zur Verfügung. Alle Mitglieder der Domowina, insbesondere die Angehörigen des Dachverbandes, sind aufgerufen, den irrationalen und schädlichen Aktivitäten eines Teils des Bundesvorstands entgegenzutreten. Eine weitere Schwächung der sorbischen Position gegenüber den staatlichen und kirchlichen Partnern muss vermieden werden! Die Mitarbeit in den Ausschüssen des Serbski Sejm steht allen Engagierten offen.

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